Vorruhestandsprogramm in Milliardenhöhe geplant
Telekom-Beamte sollen früher gehen

Bei der Deutschen Telekom steht möglicherweise ein weiterer groß angelegter Stellenabbau ins Haus.

HB/dc DÜSSELDORF/BERLIN. Der Bonner Konzern könnte bis zum Jahr 2010 etwa 20 000 Beamte in den Vorruhestand schicken. Das berichtete am Wochenende die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Die Deutsche Telekom wolle auf diesem Weg für massive Kostensenkungen bei der Festnetzsparte T-Com sorgen.

Wie dazu aus dem Konzernumfeld verlautete, habe Personalvorstand Heinz Klinkhammer einen weiteren Stellenabbau in dieser Größenordnung bereits gebilligt. Ein Konzernsprecher lehnte dazu gestern jede Stellungnahme ab.

Das neue Vorruhestandsangebot würde sich an beamtete Mitarbeiter ab 55 Jahren richten. Das Programm soll 2007 starten und würde bis zum Jahr 2010 laufen. Für diesen Stellenabbau müsste die Deutsche Telekom wahrscheinlich Vorsorge betreiben und Rückstellungen in Milliardenhöhe bilden.

In den vergangenen zehn Jahren seit ihrem Börsengang hat die Telekom durchschnittlich jährlich 10 000 Arbeitsplätze gestrichen. Vorstandschef Kai-Uwe Ricke hatte bereits angedeutet, dass es künftig einen beschleunigten Stellenabbau geben könnte. Die Telekom kann über das Vorruhestandsprogramm allerdings nicht allein entscheiden. Zustimmen muss auch der Bund.

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