Vorwürfe als "gegenstandslos" abgeschmettert
Madonna verlangt 165 Millionen Euro von Warner Music

Maverick Recording Co., die Plattenfirma des Pop-Stars Madonna, hat den Musikkonzern Warner Music auf 165 Millionen Euro (200 Millionen Dollar) Schadenersatz verklagt.

HB NEW YORK. Gleichzeitig verlangt Maverick in der beim Superior Court von Los Angeles eingereichten Klageschrift die Auflösung des zwölfjährigen Geschäftsbündnisses. Die 45-jährige Pop- Diva und ihr Geschäftspartner Guy Oseary werfen Warner Music unter anderm Vertragsverletzung vor.

Der Disput zwischen den Joint-Venture-Partnern Maverick und Warner Music hatte vor gut einem Jahr begonnen. In der Zwischenzeit übernahm eine Investorengruppe unter Edgar Bronfman den Musikkonzern zum Preis von 2,14 Milliarden Euro. Außer Warner Music ist auch deren frühere Muttergesellschaft Time Warner angeklagt.

Maverick beschuldigt die Unternehmen des Betrugs, wie die „Los Angeles Times“ am Freitag berichtete. Madonna und Warner hatten Maverick Records im Jahr 1992 gegründet und das Bündnis bis Ende 2004 befristet. Danach kann sich Warner auskaufen. Doch bei diesen Verhandlungen kam es zu einem Streit.

Die 60-Millionen-Dollar-Forderung von Madonna und ihren Partnern wurde von Warner Music als überzogen abgeschmettert. Unter dem Label Maverick Recording sind erfolgreiche Stars wie Alanis Morissette und Michelle Branch verpflichtet. Warner Music war am Mittwoch bei einem Gericht im US-Staat Delaware gegen Maverick vorgegangen. In einer offiziellen Erklärung bezeichnete Warner die Vorwürfe der Gegenseite als „gegenstandslos“.

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