VW-Portal soll erstmals alle im Konzern vorhanden Marken über Internettechnologie miteinander verbinden
IBM gewinnt VW als Großkunden

Mitarbeiter und Zulieferer sollen das Internetportal von „Big Blue“ erhalten. Die Lufthansa setzt dagegen auf Portaltechnik von SAP.

FRANKFURT/M. Ein IBM-Sprecher bestätigte den Auftragsabschluss. Über das Umsatzvolumen wollten weder IBM noch VW Angaben machen. Portalaufträge gelten in der Softwarebranche wegen ihrer „Türöffner-Funktion“ als strategisch wichtig. Häufig ergeben sich daraus Folgeaufträge für die IT-Konzerne.

Das VW-Portal soll erstmals alle im Konzern vorhanden Marken wie VW, Audi, Seat, und Skoda über Internettechnologie miteinander verbinden. Mitarbeiter, Lieferanten und Händler sollen weltweiten Zugang zu Unternehmensdaten und Softwareprogrammen erhalten.

Experten zufolge könnte VW insgesamt mehr als 400 000 personalisierte Portalzugänge schaffen. Geplant ist auch, den Arbeitern in den Werkshallen über Terminals mittelfristig Zugang zu E-Mail-Systemen und spezifischen Programmen zu ermöglichen.

Portale sind eine Plattform, über die sich verschiedene Anwendungen miteinander verbinden lassen. Im Idealfall meldet sich der Mitarbeiter einmal beim Portal, an und hat dann Zugang zu allen wichtigen Daten und Anwendungen.

Bei VW werden zunächst die Einkaufsabteilungen die neue Portaltechnologie nutzen. „Unsere Einkäufer verbringen heute rund 70 Prozent ihrer Zeit damit, nach Informationen zu suchen. Nur 30 Prozent werden für Entscheidungen eingesetzt“, sagte Martin Hofmann, bei VW für die Einkaufsstrategie zuständig. Das Ziel von VW ist es, dieses Verhältnis umzudrehen.

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