Wachstum im Mobilfunk - Höhere Rückstellungen für Toll Collect
Toll Collect belastet Telekom erneut

Die Deutsche Telekom hat im Auftaktquartal des Jahres trotz Zuwächsen bei Umsatz und operativem Ergebnis die Erwartungen von Branchenexperten enttäuscht.

HB BONN. Vor allem die Mobilfunksparte T-Mobile blieb mit ihrem operativen Gewinn unter den Schätzungen der Analysten, obwohl die US-Tochter das bisher höchste Kundenwachstum verzeichnete. Zudem drückte eine erneute Rückstellung für das von Pannen begleitete Lkw-Maut-Projekt Toll Collect den Konzerngewinn stark, während die Telekom im Vorjahr noch von Steuervorteilen und Beteiligungsverkäufen profitiert hatte. Die T-Aktie war am Donnerstagmorgen mit einem Minus von 1,3 Prozent der einzige Kursverlierer im Deutschen Aktienindex (Dax).

Die Telekom teilte in Bonn mit, der Umsatz und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen) hätten sich trotz des anhaltend schwachen konjunkturellen Umfelds deutlich verbessert. Bremsend wirkte sich jedoch der im Jahresvergleich starke Euro-Wechselkurs zum Dollar und zum britischen Pfund aus, was die Geschäftsbeiträge der Töchter in den USA und Großbritannien belastete. Für das Gesamtjahr bekräftigte der größte europäische Telekom-Konzern jedoch seine Erwartungen für das operative Ergebnis und den Kapitalmittelüberschuss, der für Zukäufe und Schuldentilgung genutzt werde.

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