Wachstum in China und Indien: Werberiese WPP sieht Marktbelebung

Wachstum in China und Indien
Werberiese WPP sieht Marktbelebung

Der weltweit zweitgrößte Werbekonzern WPP Group Plc rechnet für die kommenden Jahre mit einer allmählichen Belebung des Werbemarkts. Das Jahr 2005 werde mit einem Wachstum von zwei bis drei Prozent hinter 2004 zurückbleiben, danach würden aber Großereignisse wie die Fußball-WM in Deutschland 2006 und die Olympischen Spiele in Peking 2008 starke Impulse bringen, sagte Vorstandschef Martin Sorrell.

HB DÜSSELDORF. WPP rechnet damit, den Honorarumsatz nach einem Plus von fünf Prozent auf 4,3 Mrd. Pfund (6,3 Mrd. Euro) 2004 um drei bis vier Prozent zu steigern.

Nicht berücksichtigt in den Prognosen ist die anstehende Übernahme des Konkurrenten Grey, die am 7. März abgeschlossen werden soll. Zusammen mit Grey dürfte WPP auf einen Umsatz von umgerechnet mehr als 7,5 Mrd. Euro kommen und könnte damit Weltmarktführer Omnicom einholen. Der Konzern wird 75 000 Menschen in 106 Ländern beschäftigen. Unter dem Dach von WPP finden sich bereits Agenturen wie Ogilvy & Mather, JWT und Young & Rubicam.

WPP schätzt die Entwicklung des Werbemarkts insgesamt pessimistischer ein als mancher Wettbewerber: Die zum Publicis-Konzern gehörende Mediaagentur Zenith Optimedia geht in diesem Jahr von einem weltweiten Wachstum der klassischen Werbung um fünf Prozent aus. Und Omnicom-Chef John Wren hatte bei der Bekanntgabe der Zahlen der US-Werbeholding am Dienstag davon gesprochen, dass sich die Werbekunden regelrecht „bullish“ verhielten.

Omnicom, Mutterkonzern von Agenturen wie BBDO und DDB, konnte im vergangenen Jahr ein organische Wachstum (ohne Akquisitionen, ohne Wechselkurseffekte) von 6,7 Prozent erreichen und damit WPP übertreffen, die auf ein Wachstum aus eigener Kraft von rund vier Prozent kommen.

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