Wartungspreise SAP sorgt wieder für Unmut

Der Software-Konzern SAP hat seine Kunden erneut mit einer Preiserhöhung gegen sich aufgebracht: Der größte deutsche Softwarekonzern will einem Magazinbericht zufolge von Tausenden von Kunden höhere Wartungspauschalen verlangen.
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SAP-Zentrale, Walldorf: Der Softwarekonzern will die Wartungspreise erhöhen. Quelle: ap

SAP-Zentrale, Walldorf: Der Softwarekonzern will die Wartungspreise erhöhen.

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HB DÜSSELDORF. Mehrere Tausend Unternehmen hätten Briefe erhalten, in denen SAP die Erhöhung der Servicepauschale zur Wartung seiner Software angekündigt habe, berichtet die "Wirtschaftswoche". Von dem Aufschlag seien die Bezieher des alten Standard-Supports betroffen. Schlimmstenfalls müssten diese künftig 20,7 statt bisher 17 Prozent der Lizenzkosten für die Wartung berappen. "SAP-Altkunden werden besonders belastet - also gerade die treuesten Kunden. Das ist ungerecht", sagt Andreas Oczko, stellvertretender Vorsitzender der deutschen SAP-Anwendervereinigung DSAG.

"Die Preiserhöhung bezieht sich auf einzelne Abschlüsse, es ist also eine Mischung aus niedrigeren und teilweise etwas höheren Preissteigerungen", sagte ein SAP-Sprecher dem Magazin. Für den Konzern ist der Service eine der lukrativsten Einnahmequellen.

Schon im vergangenen Jahr hatte SAP den Beziehern seines Standard- Service den neuen Enterprise-Support aufzwingen wollen, der für viele Kunden deutlich teurer gewesen wäre. Nach lautstarken Protesten machte der Software-Konzern einen Rückzieher. Auch jetzt regt sich Widerstand. "Durch das harte Vorgehen treibt SAP seine Kunden dazu, über Drittanbieter nachzudenken", sagte DSAG-Vize Oczko. Laut "Wirtschaftswoche" zeigte sich der Software- Konzern bereits kompromissbereit.

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