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Wegen iPhone-Subventionen: Sprint Nextel verzeichnet höheren Verlust

Hohe Kosten für die Vermarktung des iPhones haben deutliche Spuren in der Bilanz des Mobilfunkanbieters Sprint Nextel hinterlassen. Der Fehlbetrag stieg im Jahresvergleich auf 1,3 Milliarden US-Dollar.

Eine Sprint-Filiale in Los Angeles. Quelle: AP
Eine Sprint-Filiale in Los Angeles. Quelle: AP

New YorkDer drittgrößte amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat im Schlussquartal 2001 wegen Subventionen für das iPhone einen höheren Verlust verzeichnet. Der Fehlbetrag weitete sich im Jahresvergleich von 929 Millionen auf 1,3 Milliarden Dollar aus, wie der Konkurrent von AT&T, Verizon Wireless und T-Mobile USA am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz legte im vierten Quartal um 5,1 Prozent auf 8,72 Milliarden Dollar zu und traf damit die Erwartungen am Markt.

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Im vierten Quartal verkaufte Sprint 1,8 Millionen iPhones. Wie die Konkurrenz lockt das Unternehmen Kunden mit subventionierten Verkäufen des Handy-Bestsellers in mehrjährige Verträge. AT&T verkaufte im selben Zeitraum 7,6 Millionen Exemplare des Apple-Telefons, Verizon Wireless 4,3 Millionen Geräte. Im Reigen der vier größten Mobilfunkbetreiber steht nur T-Mobile USA außen vor und hat nicht das Recht, das iPhone anzubieten.

Um zur Konkurrenz aufzuschließen, arbeitet Sprint an einem Hochgeschwindigkeitsnetz der vierten Generation. Zu diesem Zweck will Sprint das Mobilfunk-Netz von LightSquared nutzen und dafür über elf Jahre insgesamt 9 Milliarden Dollar zahlen sowie weitere 4,5 Milliarden Dollar für Dienstleistungen.

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