Wegen "Media Player" in die Kritik geraten
Microsoft hat am 12. November Termin bei der EU

Im Streit um die vermeintliche Monopolstellung von Microsoft im Hinblick auf Betriebssysteme für Personal Computer will die EU-Kommission den Software-Konzern am 12. November anhören. Das teilten mit der Situations vertraute Kreise am Freitag mit.

BRÜSSEL. Aus den Kreisen hieß es am Freitag in Brüssel, bei der mündlichen Anhörung werde Microsoft und den Kritikern des Konzerns Gelegenheit gegeben, die von der EU-Kommission im August 2000, August 2001 und August 2003 gemachten Auflagen zu diskutieren. Zudem werde Microsoft die Möglichkeit haben, sich zu den von der Kommission vorgeschlagenen rechtlichen Schritten zu äußern. Dies sei auch in schriftlicher Form möglich. Die Anhörung könne bis zu drei Tage dauern.

Die Kommission wirft dem US-Konzern vor, konkurrierende Software mit Hilfe einer wettbewerbsschädlichen Geschäftsstrategie aus dem Markt zu drängen. Unter anderem war kritisiert worden, dass Microsoft sein Medienprogramm Media Player - eine Software zum Abspielen von Musik und Videos - nur als Teil seines weit verbreiteten Betriebssystems Windows ausliefert. Die Kommission machte dem Konzern zur Auflage, die Vertriebspolitik für dieses Programm zu ändern und die Codes für seine Server-Software offen zu legen.

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