Weiter an Zukäufen interessiert
Oracle schert aus

Der US-Softwarehersteller glaubt weiter fest an den aufschwung und hat im Gegensatz zu einer Reihe von Konkurrenten seine Geschäftsziele für das laufende erste Quartal bekräftigt.

HB REDWOOD SHORES. Oracle-Chef Larry Ellison sagte am Mittwoch vor Analysten in Redwood Shores, er sei trotz der Besorgnis über eine Abschwächung der Wirtschaftserholung hinsichtlich des eigenen Umsatzausblicks optimistisch. Oracle rechne weiterhin mit einem Gewinn je Aktie von neun Cent und einem Umsatzwachstum von sechs bis neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Lizenzumsatz mit neuer Software - ein Indikator für künftiges Wachstum - solle um fünf bis 15 % steigen. Die Besorgnis einiger Unternehmen, der Ausblick für die Wirtschaftserholung könne sich im zweiten Halbjahr abschwächen, teilte Ellison ganz offenbar nicht. „Dies ist der Aufschwung, genießen sie ihn“, sagte er.

In den vergangenen Wochen hatten Softwarefirmen wie Veritas Software und Siebel Systems ihre Geschäftsprognosen zurückgenommen. Ellison sagte, diese Entwicklung habe ihn in seiner Einschätzung bekräftigt, dass die Branche für eine Konsolidierung reif sei. Oracle sei auch weiterhin an Zukäufen interessiert, werde dies aber nicht verfolgen, so lange die angepeilte feindliche Übernahme von Peoplesoft noch laufe, sagte er.

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