Weitere Zuwächse erwartet
Epcos überrascht Analysten

Der Elektronikhersteller Epcos hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003/04 den Gewinn stärker als erwartet gesteigert und rechnet auch für die kommenden Monate mit weiteren Zuwächsen.

HB MÜNCHEN. Der im TecDax notierte Hersteller von so genannten passiven elektronischen Bauelementen teilte am Freitag mit, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe im zweiten Geschäftsquartal (per Ende März) auf 14,2 Mill. € zugelegt, nachdem im Vorquartal 12,4 Mill. € verbucht worden waren. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 340 Mill. €. Das Ergebnis lag damit leicht über den Erwartungen der von Reuters befragten Analysten, die im Schnitt ein Ebit von 12,6 Mill. € erwartet hatten.

Die Monate Januar bis März fallen bei Epcos sonst eher schwächer aus als das vorangegangene Quartal. Epcos selbst hatte in etwa unveränderte Umsätze und Ergebnisse erwartet. Unter dem Strich verbuchte Epcos einen Nettogewinn von elf Mill. € nach zehn Mill. € im ersten Quartal 2003/04.

Für das dritte Geschäftsquartal von April bis Juni erwartet Epcos nach eigenen Angaben eine weitere Verbesserung von Umsatz und Ergebnis. Es werde mit einer weiteren Abschwächung des Preisverfalls gerechnet. Der Auftragseingang von Epcos legte im zweiten Geschäftsquartal weiter um fünf Prozent auf 385 Mill. € zu. „Der Auftragseingang hat sich in allen Branchen weiter gut entwickelt. Das ist eine gute Basis für weitere Steigerungen von Umsatz und Ergebnis in den kommenden Monaten“, erklärte Firmenchef Gerhard Pegam.

In der größten Sparte Oberflächen-Komponenten (OFW) mit Produkten für den Mobilfunk und die Unterhaltungselektronik ging das Ebit im abgelaufenen Quartal leicht auf 14,9 Mill. € nach 16 Mill. € im Vorquartal zurück. Der Umsatz sank durch die übliche Beruhigung nach dem Weihnachtsgeschäft um vier Prozent. Die Sparten Kondensatoren und Ferrite verringerten ihre Verluste. Bei Kondensatoren führte der in Teilbereichen immer noch hohe Preisdruck und noch nicht vollständig umgesetzte Restrukturierungen zu einem Verlust vor Steuern und Zinsen von 3,7 Mill. € nach vier Mill. € im Vorquartal. Die Ferrit-Sparte senkte den Verlust auf 0,7 Mill. € nach einem Minus von 2,4 Mill. € von Oktober bis Dezember des Vorjahres.

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