Weiterhin Zahlungsmittelüberschuss
Marconi verbucht operativen Verlust

Der britische Telekommunikationsausrüster Marconi Plc hat im abgelaufenen Quartal einen Rückgang der Bruttomarge verzeichnet, konnte aber mit Hilfe von Kostenkontrollen seinen Zahlungsmittelüberschuss sichern.

Reuters LONDON. Die bereinigte Bruttomarge (das Verhältnis des Rohertrages zum Umsatz) sei im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 22,6 % von 24,5 % im Vorquartal gesunken, teilte Marconi am Donnerstag in London mit. Vor einem Jahr hatte allerdings die Bruttomarge mit 18,2 % niedriger als im Berichtsquartal gelegen.

Das Unternehmen, dessen Überleben vor kurzem durch ein milliardenschweres Umschuldungspaket der Gläubiger gesichert worden war, wies für das Berichtsquartal zum 30. Juni einen Bargeldzufluss von 14 Mill. Pfund (20 Mill. €) aus. „Wir blieben auf dem Kurs, unsere diesjährigen operativen Ziele zu erreichen. Wir verfügen über Cash-Flow (Zahlungsmittelüberschuss) bereits im dritten Quartal in Folge“, sagte Unternehmenschef Mike Parton.

Im Berichtsquartal verzeichnete Marconi einen operativen Verlust von 43 Mill. Pfund nach 28 Mill. Pfund im vierten Quartal 2002/2003. Der Umsatz sei auf 367 Mill. Pfund von 429 Mill. Pfund im Vorquartal gesunken, hieß es. Der Umsatz dürfte im laufenden Quartal im Vergleich zum Vorquartal unverändert bleiben oder leicht darüber liegen, teilte Marconi mit.

Marconi hofft nach eigenen Angaben, bis Ende September auch an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert zu werden. Der Kurs der Marconi-Aktie stieg am Donnerstagvormittag in einem freundlichen Marktumfeld um 0,6 % auf 81,5 Pence.

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