Weltgrößter Fotokonzern
Kodak schreibt rote Zahlen

Der weltgrößte Fotokonzern hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. Restrukturierungskosten, außergewöhnliche Steueraufwendungen sowie die Bilanzierungsumstellung belasten Kodak.

HB ROCHESTER. Der Jahresverlust betrug 1,4 Mrd. Dollar. Der Jahresumsatz legte um sechs Prozent auf 14,3 Mrd. Dollar zu. Dabei steuerte der Digitalbereich 54 Prozent des Umsatzes bei. Das gab das in Rochester (Bundesstaat New York) ansässige Unternehmen am Montag bekannt. 2004 hatte Kodak noch 556 Mill. Dollar Gewinn verbucht.

Im vierten Quartal steigerte Kodak den Umsatz um zwölf Prozent auf 3,8 Mrd. Dollar (3,2 Mrd Euro). Dabei erhöhte sich der Umsatz mit Digitalprodukten um 45 Prozent auf 2,7 Mrd. Dollar, während es bei den traditionellen Produkten einen Umsatzrückgang von 21 Prozent auf 1,9 Mrd. Dollar gab. Es fiel ein Verlust von 52 (Vorjahr: 59) Mill. Dollar an.

Kodak wollte sich bei der Umsatzprognose für 2006 nicht auf einen Trend festlegen. Er könne zwischen minus zwei Prozent bis plus vier Prozent liegen. Der Konzern rechnet mit einem operativen Verlust von 900 Mill. bis 1,1 Mrd. Dollar durch weiter laufende Restrukturierungsaktionen.

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