Weniger Umsatz und Gewinn
Infineon-Chef: Krise scheint vorüber

Schwache Preise für Speicherchips (DRAMs) und der starke Euro haben Infineon im ersten Quartal 2003/04 weniger Umsatz und Gewinn beschert. Die Erwartungen des Marktes traf der Chiphersteller dennoch auf den Punkt, operativ lag der Konzern sogar leicht besser.

HB MÜNCHEN. „Sämtliche Geschäftsindikatoren zeigen, dass sich die Halbleiterindustrie nun endlich in einer Aufschwungphase befindet“, erklärte Konzernchef Ulrich Schumacher am Montag in München. Die schlimmste Krise in der Geschichte der Branche scheine überstanden zu sein. „Wir erwarten für alle Segmente ein stabiles Wachstum im Jahr 2004.“ Im laufenden zweiten Quartal, das in der Branche als traditionell schwach gilt, sehen die Münchener allerdings Rückgange in zentralen Geschäftsfeldern.

Die Infineon-Aktie lag mit einem Plus von vier Prozent auf rund zwölf Euro an der Spitze der Dax-Gewinner. Der Deutsche Aktienindex Dax verbuchte ein Plus von 0,76 Prozent.

Während alle anderen Sparten mit schwarzen Zahlen abschlossen, musste Infineon im Segment Festnetzkommunikation eine Verdopplung der Verluste hinnehmen. Nun will der Konzern den Teilbereich Glasfaser-Komponenten als eigenständige Einheit ausgliedern. „Das Unternehmen analysiert derzeit potenzielle strategische Partner“, hieß es.

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