Weniger Verluste dank Entgegenkommen der Gläubiger
Eurodisney kann erstmals etwas aufatmen

Dank der Umschuldungsvereinbarung mit seinen Gläubigern vor sieben Monaten hat Eurodisney den Verlust im ersten Geschäftshalbjahr 2004/2005 (30. September) eutlich verringert. Der Fehlbetrag sei im Zeitraum bis zum 31. März von 108,9 auf 80,9 Millionen Euro gesunken, teilte Eurodisney SCA am Donnerstag in Paris mit.

HB PARIS. Gleichzeitig sei der Umsatz um fünf Prozent auf 494,1 Millionen Euro gestiegen. Dazu hätten vor allem die Themenparks Disneyland Paris und Walt Disney Studios beigetragen.

Die Eurodisney-Gläubiger hatten 2004 mit der Umwandlung von Schulden in Eigenkapital den Betreiber des größten europäischen Freizeitpark-Ensembles gerettet. Zum Pariser Unternehmen gehören auch sieben Hotels mit 5800 Betten, ein Golfplatz, Kongresszentren und das Vergnügungszentrum Disney Village. Im Geschäftsjahr 2003/04 hatte Eurodisney einen Verlust von 145,2 Millionen Euro und einen Umsatz von 1,04 Milliarden Euro ausgewiesen.

In den kommenden Jahren will Eurodisney sein Vergnügungszentrum mit neuen Attraktionen in die Gewinnzone führen. Disneyland wird 2005 mit dem Weltraum-Abenteuer „Space Mountain: Mission 2“ bereichert; der Film-Themenpark erhält 2007 „Toon Studios“ (Comicstudio) und 2008 einen „Tower of Terror“.

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