Werbeetats
Agenturchefs melden Budgetkürzung

Agenturchefs verzeichnen weltweit schrumpfende Werbeetats für 2009. Das berichtet zumindest das Werbenetzwerk Worldwide Partners (WPI), in dem knapp 100 inhabergeführte Agenturen aus aller Welt zusammengeschlossen sind. Für ihre Studie „Agency CEO Survey“ hat WPI 83 Agenturbosse befragt – 70 Prozent von ihnen gaben Budgetkürzungen ihrer Kunden an.

DÜSSELDORF. 83 Prozent der befragten Topwerber räumten ein, die Kunden würden ihre Etats um mindestens 15 Prozent kürzen. Zudem wird das Geschäft immer weniger planbar: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass ihre Werbekunden keine Jahresetats mehr vergeben, sondern die Budgets nur noch projektbasiert planen.

Die Aussichten sind folglich eher trübe: 48 Prozent der Agenturchefs gehen davon aus, dass es mindestens 18 Monate dauern wird, ehe sich Rahmenbedingungen für die Werbewirtschaft wieder verbessern werden. Fast alle Werber erleben der Studie zufolge ihre Kunden in diesen Tagen wenig optimistisch. Das wird sich vermutlich auch auf das Agenturgeschäft auswirken: Die Hälfte der befragten Führungskräfte schließt Entlassungen im eigenen Haus nicht aus.

Einziger Lichtblick ist derzeit für viele Marketingverantwortliche die Online-Werbung. Ihr wird selbst im Krisenjahr 2009 ein ordentliches Wachstum zugetraut. So glauben 62 Prozent der befragten Agenturchefs in den USA an ein Wachstum der digitalen Werbung.

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