Westdeutscher Rundfunk
Piel bleibt WDR-Intendantin bis 2019

Der Vertrag der amtierenden Intendantin des Westdeutschen Rundfunks ist um weitere sechs Jahre verlängert worden. Gleichzeitig billigte der Rundfunktrat eine umstrittene Reform des Hörfunkprogramms WDR3.
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Kontinuität im WDR: Intendantin Monika Piel bleibt bis 2019 an der Spitze der größten ARD-Senderanstalt. Der Rundfunkrat wählte die 61-Jährige mit großer Mehrheit für eine zweite Amtszeit. Piel erhielt am Mittwoch in Köln 34 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen. Zwei Mitglieder enthielten sich, wie der Sender mitteilte. Bei ihrer ersten Wahl hatte es nur zwei Nein-Stimmen gegeben. Der bis 2013 laufende Vertrag von Piel verlängert sich nun um weitere sechs Jahre.

Piel, die derzeit auch ARD-Vorsitzende ist, hatte keinen Gegenkandidaten, obwohl sie zuletzt unter anderem wegen des Quotendebakels von "Gottschalk Live" in die Kritik geraten war. Auch Politiker sahen die konkurrenzlose Wahl kritisch. In der Sitzung billigte das Aufsichtsgremium zudem die umstrittene Reform bei der Kulturradiowelle WDR3.

Der FDP-Medienexperte im Bundestag, Burkhardt Müller-Sönksen, kritisierte die konkurrenzlose Wiederwahl. "Ohne Ausschreibungsverfahren die bisherige Intendantin Monika Piel im Amt zu bestätigen, erweckt den Eindruck von Hinterzimmerabsprachen", sagte er. Bei einem Jahresgehalt von mehr als 300.000 Euro sei eine Ausschreibungspflicht angebracht.

Die Piraten sprachen von Augenwischerei. In der Chefetage des WDR habe es eklatante Fehler gegeben, teilte die nordrhein-westfälische Piratenpartei in Düsseldorf mit. Der Einfluss von Politikern im Rundfunkrat sei enorm. Die Partei forderte eine öffentliche Kontrolle der Rundfunkräte.

Piel freute sich über ihre Wiederwahl. Der WDR solle der Motor für programmliche Innovationen und technischen Fortschritt bleiben, sagte sie. "Mein Kurs: erstklassige Qualität in den Programmen, solides Wirtschaften auf allen Ebenen und technischer Fortschritt zum Nutzen unseres Publikums", sagte sie.

Kritik von FDP und den Piraten

Piels zweite Amtszeit dauert bis zum 31. März 2019. Zugleich ist sie bis Ende dieses Jahres Vorsitzende der ARD, ehe der Posten nach zwei Jahren turnusgemäß an den NDR geht. Kritiker halten Piel die Verantwortung für das schlechte Abschneiden von Thomas Gottschalk im Vorabendprogramm des Ersten vor. Zudem liegt die ARD mit Verlegern wegen der "Tagesschau"-App über Kreuz.

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Wahlvorgang ohne Gegenkandidat von Rundfunkrat verteidigt

Kommentare zu " Westdeutscher Rundfunk: Piel bleibt WDR-Intendantin bis 2019"

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  • 300,000 Euro ist eindeutig zu viel. So lange es genug Kandidatem gibt, die mindestens genau so gut - wenn nicht sogar 100x besser sind - und auch für 150,000 Euro den Job annehmen würden. Die Rundfunkgebühren könnte man locker halbieren ohne dass die Qualität darunter leidet. Man muss nur effizienter werden und an der richtigen Stelle sparen. Hat Monika Piel eigentlich Mooshammers Perücke geerbt?

  • Die ÖR-GEZ-TV-Sender haben Dauer-Verträge mit Media-Gesellschaften (Anne Will usw), die ihnen die politische Dauerbeschallung und Propaganda absichern und FETT dabei verdienen. Pfui, alles mitz unserem GEZ-Zwangsgeld.

    Man sollte alle ÖR-TV-Sender abschaffen und nur noch Phoenix subventionieren mit Live-Debatten vom Bundestag und abends 19, 20 und 22 Uhr Staats-Nachrichten. Das reicht vollkommen.

    Frau Piel ist zuständig für
    - ätzende politische Migrations-Tatorts, die garkeine Krimies sind sondern politische Theaterstücke
    - gähnend langweilige Koch-Shows zur Verblödung
    - Tagesschau und Heute mit selektiver Scheuklappen-Berichterstattungen und vorgekauten Kommentaren zur Gehirnwäsche
    - ARD und ZDF dienen dem Machterhalt der Alt-Parteien und vermitteln ihre Politik ins Volk hinein, jeden Tag eine neue "Sau durchs Dorf getrieben), mal Betreuungsgeld, Steuersenkung, Soliabschaffung, Maut-PLakette, Datenspeicherung, alles Themen die 1000 mal durchkaut sind - immer ohne Ergebnis, nur Dummy.Themen ohne Inhalt

    Frau Piel passt in die Reihe der Aussitz-Frauen, die Deutschland verwalten und einlullen sollen

  • Frau Piel wird auch weiterhin mit einem reinen Verwaltungsjob mehr verdienen, als unsere Bundeskanzlerin. (Das Wahlverfahren war übrigens ohne Gegenkandidaten)

    Und ab 2013 können wir uns dann auf einen verfassungswidrigen Gebührenzwang freuen, den unsere "Volksvertreter" einstimmig abgenickt haben. Wir haben es ja und Lanz will sich wie Gottschalk auch ein kleines Schlösschen bauen.









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