Wettbewerb am Mobilfunkmarkt Telecom Italia leidet unter Preiskampf

Es scheint zwar Licht am Ende des Tunnels, doch vorerst weist der Trend bergab: Telecom Italia leidet unter Niedrigpreisen im Mobilfunkbusiness und starken Schwankungen am Devisenmarkt. Die Aktionäre goutieren das nicht.
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Durch massive Einsparungen und Konzentration auf das Kerngeschäft soll das Unternehmen wieder gesunden: Telecom Italia. Quelle: AFP

Durch massive Einsparungen und Konzentration auf das Kerngeschäft soll das Unternehmen wieder gesunden: Telecom Italia.

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MailandTelecom Italia macht der anhaltende Konkurrenzkampf auf dem heimischen Mobilfunkmarkt zu schaffen. Wie Italiens größte Telefongesellschaft am Dienstag mitteilte, ging der Betriebsgewinn (Ebitda) im ersten Quartal um mehr als acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurück. Dank des Sparkurses erhole sich das Geschäft in der rezessionsgeplagten Heimat aber allmählich. Im Jahresverlauf soll es weiter aufwärtsgehen, sagte Konzernchef Marco Patuano voraus.

In Italien, wo der hoch verschuldete Konzern mehr als zwei Drittel seines Geschäfts macht, ging der Umsatz um 8,3 Prozent zurück. Auf dem zweitgrößten Markt Brasilien setzten dem Unternehmen der Kursverfall der Landeswährung Real im Zuge der Schwellenländerkrise zu. Insgesamt fiel der Konzernumsatz so um fast zwölf Prozent auf 5,2 Milliarden Euro und lag damit leicht unter den Erwartungen von Analysten. Anleger zeigten sich enttäuscht: Die Telecom-Italia-Aktien verloren rund 2,7 Prozent.

Seit Amtsantritt von Patuano im Oktober hatte die Papiere um 45 Prozent zugelegt. Patuano will mit Verkäufen den Schuldenberg abbauen und peilt für 2016 ein stabiles Betriebsergebnis sowie konstante Umsätze an.

  • rtr
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