Wettbewerb
Kartellamt prüft Kabel-Verträge

Regionalen Fernsehkabelbetreiber könnten sich mit der Wohnungswirtschaft abstimmen, um so den Zugang zu Mietern zu bekommen. Das überprüfen nun die Wettbewerbshüter.
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Frankfurt/MainDas Bundeskartellamt geht dem Verdacht nach, dass sich die regionalen Fernsehkabelbetreiber bei Verträgen mit der Wohnungswirtschaft abstimmen. „Es sind die Verträge mit den Wohnungsbaugesellschaften, die den Kabelnetzbetreibern Zugang zu den Mietern verschaffen“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagausgabe). Da müsse man der Frage nachgehen, „warum bisher keine der drei Regionalgesellschaften jemals den Fuß über die Grenzen ihres Verbreitungsgebiets gesetzt hat“.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wettbewerb: Kartellamt prüft Kabel-Verträge"

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  • Welche Vorteile die Geschäftsführungen oder Mitarbeiter für die Vermittlung von Verträgen bei Kabelanbietern wohl haben?
    Das Bundeskartellamt solleinfach einmal eine Umfrage bei Mietern kommunaler oder genossenschaftlicher Wohnungsanbieter durchführen, wie die Mieter zu den Kabelanbietern gekommen sind.
    Meine Mutter habe eine Wohnung in einem kommunalen Unternehmen bekommen. Als der Mietvertrag unterschrieben wurde, lag gleich der Kabelvertrag mit auf dem Tisch und wurde von den Mitarbeitern meiner Mutter auch zur Unterschrift vorgelegt.
    So unterstützen die Wohnungsgesellschaften den Kabelanbieter vor Ort. Ich glaube bestimmt nicht Eigennützig!

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