„Wir haben den größten Output der Welt“
Olympia-Marathon für Digital-Pioniere

Wer digitale TV-Programme empfangen kann, ist bei den diesjährigen Olympischen Spiele in Athen klar im Vorteil.

HB HANNOVER. So viele bewegte Olympia-Bilder wie in diesem Jahr hat es noch nie gegeben. Allein 1400 Stunden produzieren ARD und ZDF, dazu kommen noch mehr als 300 Stunden bei Eurosport. Möglich ist das Riesenangebot, weil die beiden öffentlichen-rechtlichen Anstalten erstmals auf vier digitalen Kanälen zusätzlich senden. Allerdings sind nur 15 % der 37 Mill. deutschen TV-Haushalte in der Lage, das komplette Olympia- Programm zu empfangen.

„Wir haben den größten Output der Welt“, berichtet Eberhard Figgemeier nicht ohne Stolz. Der erfahrene ZDF-Mann ist der Koordinator für das fünffache Angebot des 1. und 2. Programms. „So viel haben wir noch nie gemacht“, sagt der Planungs-Chef: „Das ist schon ein riesiger Aufwand.“ Selbst der amerikanische TV-Gigant NBC bietet laut Figgemeier vom 13. bis 29. August weniger an als ARD und ZDF und produziert für den Hauptsender und seine sechs Kabelkanäle rund 1300 Stunden.

Das, was alle deutschen Fernsehzuschauer sehen können, zeigen ARD und ZDF im täglichen Wechsel von 6.30 bis 0.30 Uhr. Rund 300 Stunden sind das zusammengerechnet. Den größten Teil produzieren die beiden Anstalten allerdings für eine Minderheit der Sportfans. Nach Angaben des seit 1997 zuständigen „ARD Play-Out-Center“ in Potsdam liegt die digitale Verbreitung derzeit bei rund 15 %.

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