„Wir liegen aber voll im Plan“
Bezahlsender Arena macht mehr Verlust als Umsatz

Der Bezahlsender arena steckt weiterhin tief in der Verlustzone. Im ersten Quartal machte der Bundesliga-Sender vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Verlust von 58 Mill. Euro. Damit war das operative Minus größer als der Umsatz von 45,1 Mill. Euro.

dpa-AFX MÜNCHEN/KÖLN "Wir liegen aber voll im Plan", sagte Parm Sanhu, Geschäftsführer beim arena-Besitzer Unity Media, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Allerdings konnte der Kabelnetzbetreiber noch keine kartellrechtlich unbedenkliche Lösung für die wichtige Kooperation mit dem Konkurrenten Premiere präsentieren. Wegen der Bedenken der Kartellwächter war der Vertrieb des arena-Bundesligaangebots über die Satellitenplattform des Konkurrenten Premiere gestoppt worden.

arena zahlt allein für die Bundesligarechte 220 Mill. Euro pro Saison. Beim Aufbau des Kundenstamms kam der neue Anbieter zuletzt nur noch in relativ kleinen Schritten voran. Im ersten Quartal stieg die Zahl der Abonnenten um knapp sechs Prozent auf knapp 1,1 Millionen Kunden.

Sandhu ist für den Gesamtkonzern dennoch optimistisch. "Das Kerngeschäft ist in exzellenter Form." Im Kabelgeschäft legte der Umsatz um 29 Prozent auf 172 Mill. Euro zu. Das operative Ergebnis verbesserte sich um rund 18 Prozent auf 81 Mill. Euro. Unity betreibt Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Dabei ist der Konzern derzeit besonders mit dem so genannten Triple Play erfolgreich, also Fernsehen, Telefon und schnellem Internet aus einer Leitung. Ende März waren bei Unity vier Mill. Haushalte Triple- Play-fähig, das ist knapp die Hälfte des Kundenstamms. Der Ausbau soll weiter vorangetrieben werden.

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