Xavier-Naidoo-Musikverlag
Jack White scheitert mit Übernahme

Zumindest vorerst ist die Übernahme des Hannoveraner Musikverlags SPV durch Jack White gescheitert. Die Vertragsverhandlungen würden ausgesetzt, teilte Jack White am Donnerstag mit.

HB FRANKFURT. Durch die Insolvenz des Minderheitsgesellschafters IN-motion, der knapp 30 Prozent an dem Musikverlag halte, hätten sich Komplikationen ergeben, begründete das Unternehmen das Ende der Gespräche. Jedoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Verhandlungen erneut aufgenommen werden.

SPV bezeichnet sich als viertgrößtes unabhängiges Tonträgerunternehmen in Deutschland und unterhält ein weltweites Vertriebsnetz. Das Hannoveraner Unternehmen vertritt unter anderem Xavier Naidoo, Marianne Rosenberg und Motörhead. Jack White zählt sich mit einem Katalog von mehr als 100.000 Lizenzrechten zu den weltweit größten unabhängigen Musiklizenzinhabern.

Im Oktober hatten die beiden Unternehmen erklärt, mit dem Zusammengehen ihre Position am deutschen Musikmarkt ausbauen zu wollen. „Mit rund 100 Millionen Euro im Rücken treten beide Unternehmen an, um von Hannover aus die Chancen des Marktes zu nutzen“, hatten die Unternehmen mitgeteilt. Jack White wollte sich zunächst mit 51 Prozent an SPV beteiligen, eine Aufstockung war den damaligen Aussagen des Jack-White-Vorstandschefs Thomas Stein zufolge nicht geplant.

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