Xbox One
Microsoft verkauft weniger Spielekonsolen als Sony

Im vergangenen November sind neue Spielekonsolen auf den Markt gekommen: Mit der Xbox One will Microsoft die Playstation 4 von Sony ausstechen. Das scheint nicht zu funktionieren - Microsoft meldet dennoch eine Erfolg.
  • 0

New YorkMehr als fünf Millionen seiner Xbox One-Spielekonsolen hat Microsoft seit der Markteinführung im vergangenen November an den Einzelhandel ausgeliefert. Das teilte das US-Unternehmen einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge am Donnerstag mit.

Mit dieser Anzahl bleibt Microsoft abermals hinter der Playstation 4 von Sony zurück. Am Mittwoch hatte der japanische Konkurrent von mehr als sieben Millionen verkauften Spielekonsolen berichtet. Und dabei zählt Sony nicht den Verkauf an den Handel, sondern an die Verbraucher.

Alleskönner oder Spezialist? Über die Unterschiede zwischen den neuesten Modellen der Spielekonsole können Games-Fans nächtelang diskutieren; einer sticht jedoch klar heraus: Microsoft nimmt mit 499,99 Euro für die Xbox One deutlich mehr Geld als Sony für die P4 (ab 399 Euro).

Den Preis nennt das US-Magazin "Forbes" dann auch als Hauptgrund dafür, dass Microsoft im Kampf um den Spitzenplatz der Spielekonsolen nicht zu Sony aufschließt. Dennoch gewinnt die Xbox One ein Rennen: Sie verkauft sich immens schneller als ihr Vorgänger-Modell.

"Die neue Generation hat einen starken Start hingelegt, der Verkauf der Xbox One übertrifft den der Xbox 360 im selben Zeitraum um mehr als 60 Prozent", gab Yusuf Mehdi, Chef des Xbox-Marketing bei Microsoft, in einer schriftlichen Mitteilung bekannt.

Verkaufszahlen der neuen Konsolengeneration hatte Microsoft zuletzt im Januar gemeldet. Da waren 3,9 Millionen Xbox One an die Läden gegangen.

Annika Reinert
Petrina Engelke
Handelsblatt Online / Freie Mitarbeiterin

Kommentare zu " Xbox One: Microsoft verkauft weniger Spielekonsolen als Sony"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%