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Heiße Phase im Bieterrennen um Kerngeschäft startet

Nach einem Milliarden-Verlust hatte Yahoo sein Kerngeschäft zum Verkauf gestellt, nun geht das Bieterrennen in die heiße Phase. Insider berichten, dass Verizon, AT&T, sowie ein US-Milliardär unter den Bietern sind.
Der Internetpionier will sein Kerngeschäft verkaufen. Quelle: dpa
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Der Internetpionier will sein Kerngeschäft verkaufen.

(Foto: dpa)

New YorkDas Bieterrennen um das Kerngeschäft des US-Internetpioniers Yahoo geht in die heiße Phase. Die beiden Telekom-Rivalen Verizon Communications und AT&T hätten es in die dritte und letzte Runde geschafft, sagten mehrere mit der Auktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem sei der US-Milliardär Dan Gilbert, dem unter anderem das US-Basketballteam Cleveland Cavaliers gehört, und der von Starinvestor Warren Buffett unterstützt wird, noch dabei. Nach einem für Montag geplanten Treffen des Aufsichtsrats will Yahoo die verbleibenden Kandidaten informieren.

Finanzinvestoren schaffen es den Insidern zufolge nicht in die letzte Auswahl um das Internetgeschäft, für das wohl zwischen 3,5 Milliarden und 5,0 Milliarden Dollar offeriert werden. Einer mit der Angelegenheit vertrauten Person zufolge will der US-Konzern den Verkauf bis Ende Juli über die Bühne bringen. Yahoo, Verizon und AT&T wollten keine Stellung nehmen.

Das sind die größten Internetunternehmen der Welt
Platz 10: Salesforce
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Das Unternehmen bietet Cloud-Dienste für Unternehmen und ist damit sehr erfolgreich: Zuletzt erhöhte der SAP-Rivale seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 8,2 Milliarden Dollar.

Börsenwert: 57 Milliarden US-Dollar*

*Stand: Mai 2016

Platz 9: Ant Financial
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Ant Financial gehört zum chinesischen Firmenkonglomerat Alibaba. Der Konzern betreibt die Bezahl-Plattform Alipay, die –ähnlich wie Paypal– die Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs ermöglicht. Die Credit Suisse schätzt, dass rund 58 Prozent der Online-Zahlungen in China über die Plattform laufen.

Börsenwert: 60 Milliarden Dollar

Platz 8: Baidu
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Das chinesische Google-Baidu gehört zu den fünf am häufigsten aufgerufenen Webseiten der Welt. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 10,3 Milliarden Dollar. Fünf Jahre vorher waren es gerade einmal rund 1,2 Milliarden Dollar. Das rasante Wachstum hat Baidu in den Kreis der größten Internetunternehmen der Welt katapultiert.

Börsenwert: 62 Milliarden Euro

Platz 7: Uber
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Der Fahrtendienst Uber hat noch immer mit viel Gegenwind zu kämpfen. Wegen des vielerorts festgeschriebenen Taxi-Monopols bekommt Uber keinen Fuß in viele Märkte – auch in Deutschland nicht. Dennoch wird an den Aktienmärkten Uber bereits mit einem zweistelligen Milliardenbetrag bewertet. Und das obwohl das Unternehmen überhaupt keinen Gewinn schreibt. Im zweiten Quartal 2014 stand bei Uber ein Verlust von 109 Millionen Dollar.

Börsenwert: 63 Milliarden Dollar

Platz 7: Priceline
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Immer mehr Menschen buchen ihren Urlaub über das Internet. Portale wie Priceline machen damit ein gutes Geschäft. 2015 wuchs der Umsatz auf 9,2 Milliarden Dollar. Damit ist Priceline das größte Online-Buchungsportal der Welt.

Börsenwert: 63 Milliarden Dollar

Platz 6: Alibaba
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1999 hat Jack Ma die Website alibaba.com ins Leben gerufen. Nur sechs Jahre später beteiligte sich Yahoo mit 40 Prozent an Alibaba. 2014 ging Ma mit dem Unternehmen an die New Yorker Börse. Beim Börsengang konnten Aktien im Wert von fast 22 Milliarden Dollar verkauft werden, womit das Alibaba-IPO eines der größten der Welt war. Das Internetunternehmen hat Ma zum Multimilliardär gemacht. Forbes schätzt sein Vermögen auf knapp 23 Milliarden Dollar.

Börsenwert: 205 Milliarden Dollar

Platz 5: Tencent
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Tencent ist eine Art Internetmischkonzern. Der chinesische Konzern ist in den Geschäftsfeldern, Sofortnachrichtendienste, soziale Netzwerke, Online-Medien, Internet-Mehrwertdienste, Online-Games und Online-Handel tätig. 1998 gegründet ging Tencent mit einem Instant Messenger an den Start, der das Unternehmen zum ersten Internetkonzern Chinas machte, der einen Gewinn erzielen konnte. Seitdem ist der Wert von Tencent kontinuierlich gestiegen.

Börsenwert: 206 Milliarden Dollar

Im Februar hatte Yahoo nach einem Milliarden-Verlust sein Kerngeschäft zum Verkauf gestellt. Damit packte Firmenchefin Marissa Mayer Pläne in die Schublade, die milliardenschwere Beteiligung am chinesischen Online-Riesen Alibaba abzuspalten. Seit mehreren Quartalen kann Yahoo Konkurrenten wie Google und Facebook kaum etwas entgegensetzen. Zu Jahresbeginn sanken die Erlöse um 11,3 Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar. Netto fiel ein Verlust von 99,2 Millionen Dollar an nach einem Gewinn von 21,2 Millionen vor einem Jahr. Bereinigt schrieb Yahoo aber schwarze Zahlen.

  • rtr
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