Zahlen fürs dritte Quartal
DSL-Preiskampf belastet Freenet

Der Telekomdienstleister Freenet.de hat im dritten Quartal seinen Umsatz gesteigert, dabei aber deutlich weniger verdient. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

dpa-afx HAMBURG. Die Erlöse seien gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 116 Mill. auf 185,7 Mill. Euro gewachsen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Experten hatten mit einem Anstieg auf 179 Mill. Euro gerechnet. Die Zahl der Internet-Breitbandkunden kletterte zwischen Juli und September um 80 000 auf jetzt deutlich über 600 000.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei von 41,23 auf 20,32 Mill. Euro gesunken. Bereinigt um Effekte aus der Verschmelzung mit der Muttergesellschaft Mobilcom habe das Ebitda 32 Mill. Euro betragen. Analysten hatten mit einem etwas höheren Wert gerechnet. "Wir liegen sehr gut im Plan, unseren Ebitda-Zielkorridor von 125 bis 140 Mill. Euro fürs Gesamtjahr 2005 zu erreichen", sagte Eckhard Spoerr, Vorstandsvorsitzender der freenet.de AG.

Der Vorsteuergewinn sei von 32,94 Mill. Euro im Vorjahr auf 12,19 Mill. oder bereinigten 23,874 Mill. Euro gefallen. Unter dem Strich verdiente Freenet.de im dritten Quartal 7,491 (Prognose: 9,5) Mill. Euro nach 19,891 Mill. Euro. Freenet hat wie seine Wettbewerber mit dem harten Preiskampf auf dem DSL-Markt zu kämpfen. Die Margen sind dadurch unter Druck geraten.

Freenet.de steht vor dem Zusammenschluss mit der Muttergesellschaft Mobilcom. Spoerr, der Anfang September auch Vorstandsvorsitzender der Mobilcom AG wurde, rechnet laut früheren Angaben nicht vor Frühjahr 2006 mit einer Verschmelzung.

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