Zahlen fürs dritte Quartal
Vergleich kostet Qwest 400 Millionen Dollar

Das US-Telekommunikationsunternehmen Qwest Communications hat im dritten Quartal dank Einsparungen weniger Minus gemacht. Ein Millionenvergleich schmälert allerdings das Erreichte.

HB WASHINGTON. Im abgelaufenen Vierteljahr sei der Verlust um 75 Prozent auf 144 Millionen Dollar oder 8 Cent je Aktie gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Vor Einmalposten ergab sich ein Verlust von 7 Cent je Aktie, was im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Der Umsatz zog um 1,6 Prozent an auf 3,5 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den durchschnittlichen Analystenprognosen.

Qwest teilte mit, sich im Zusammenhang mit einer Sammelklage wegen Bilanzbetrugs im Grundsatz mit den Aktionären geeinigt zu haben. Demnach soll Qwest 400 Millionen Dollar an die Geschädigten bezahlen. Vergangenes Jahr hatte Qwest bereits einer Zahlung von 250 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC zugestimmt. Qwest wurde vorgeworfen, in den Jahren 1999 bis 2002 seine Umsätze aufgebläht und die Kosten zu niedrig ausgewiesen zu haben, um die Ziele zu erreichen.

Das in Denver ansässige Unternehmen bemüht sich seit mehreren Jahren, einen Berg von rund 16,7 Milliarden Schulden abzubauen. Außerdem musste es sein defizitäres Geschäft mit Ferngesprächen sowie den Daten-Bereich in den Griff bekommen. Anders als seine direkten Konkurrenten hat Qwest keine Mobilfunksparte. Auch zählt es nicht zu den Anbietern von Telefonverzeichnissen - ein Geschäftsbereich, mit dem in der Regel Einnahmen generiert werden.

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