Zahlen fürs erste Halbjahr
Festplatten machen Hitachi zu schaffen

Hitachi hat das erste Geschäftshalbjahr mit roten Zahlen abgeschlossen. Daraufhin senkte der japanische Elektronikkonzern den Ausblick für das Gesamtjahr drastisch.

HB TOKIO. Der Nettoverlust belief sich in den Berichtsmonaten April bis September auf 10,95 Milliarden Yen Milliarden Yen (rund 79 Millionen Euro). Noch vor einem Jahr hatte Hitachi einen Gewinn von 41,16 Milliarden Yen erzielt. Der Umsatz stieg um 1,9 Prozent auf 4,41 Billionen Yen.

Vor allem wegen eines Verlusts in seiner Festplattensparte im ersten Halbjahr hat das Unternehmen insgesamt rote Zahlen geschrieben. Auch ein schwaches Geschäft mit Plasma- und LCD-Flachbildschirmen belastete das Konzernergebnis.

Hitachi hatte die Festplattensparte 2002 für rund zwei Milliarden Dollar vom US-Computerkonzern IBM erworben. Sie schreibt seit Jahren Verluste. Das Geschäft leidet vor allem unter dem harten Konkurrenzkampf in der Branche.

Seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr bis Ende März strich Hitachi um mehr als die Hälfte auf 20 Milliarden Yen zusammen. Ursprünglich hatte das Unternehmen einen Nettogewinn von 55 Milliarden Yen erwartet. Die neue Zielmarke liegt nun deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres, als Hitachi einen Gewinn von 51,5 Milliarden Yen erwirtschaftet hatte, und ebenso unter den Analystenerwartungen von 45,22 Milliarden Yen.

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