Zahlen fürs erste Halbjahr
NEC-Zwischenbilanz kostet Chef den Job

Der japanische Halbleiterkonzern NEC Electronics ist in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres in die roten Zahlen gerutscht. Grund sind gesunkene Preise für Microchips.

HB TOKIO. Netto habe sich der Verlust in den sechs Monaten bis Ende September auf 7,88 Milliarden Yen (68,45 Millionen Dollar) belaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Dem stand ein Plus von 17,9 Milliarden Yen ein Jahr zuvor gegenüber. Der Umsatz sank um 17 Prozent auf 312,9 Milliarden Yen.

Der Präsident des weltweit achtgrößten Chip-Herstellers, Kaoru Tosaka, werde für die negative Geschäftsentwicklung die Verantwortung übernehmen und zum 1. November zurücktreten. Die Nachfolge werde sein bisheriger Stellvertreter Toshio Nakajima antreten.

Der Verlust war weitgehend erwartet worden. Im September hatte der Chiphersteller, der zu 70 Prozent zum Elektronikkonzern NEC Corp gehört, eine Aussetzung der Halbjahres-Dividende angekündigt und zur Begründung auf mögliche Verluste verwiesen.

Für das im März 2006 endende Geschäftsjahr rechnet NEC Electronics nun mit einem Netto-Verlust von 20 Milliarden Yen. Bislang war das Unternehmen von einem Reingewinn von 5,5 Milliarden Yen ausgegangen. Mit der Revision ist das Unternehmen nun pessimistischer als Branchenexperten. Analysten rechnen bislang im Schnitt mit einem Verlust von knapp 928 Millionen Yen im Gesamtjahr.

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