Zahlen fürs erste Quartal
Vodafone zieht Millionen Neukunden an

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 4,1 Millionen Kunden gewonnen. Das war mehr als die Analysten erwartet hatten. Mehr als jeder zehnte Neukunde kam aus Deutschland.

HB LONDON. Einschließlich der rund sechs Millionen Kunden durch die Übernahme von Gesellschaften in Tschechien und Rumänien telefonierten nun weltweit 165 Millionen Menschen im Vodafone-Netz, teilte der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkkonzern am Montag in London mit. Mit seinem Kundenwachstum im ersten Quartal 2005/2006 (zum 31. März) übertraf Vodafone die Analystenprognose von 3,1 Millionen Neukunden. Der Mobilfunkumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,6 Prozent, die Zukäufe nicht mitgerechnet.

In Deutschland schloss Vodafone 497 000 neue Verträge ab und kam auf 27,7 Millionen Kunden. T-Mobile verteidigte damit seine Führung in Deutschland. Die Telekom-Tochter hat nach unbestätigten Berichten deutlich mehr als 400 000 Nutzer gewonnen und ihre Kundenbasis auf mehr als 28 Millionen erhöht. Offizielle Zahlen legt T-Mobile erst am 11. August vor. In der vergangenen Woche hatte sich bereits Konkurrent O2 zu der Entwicklung des vergangenen Quartals geäußert. Der kleineste der vier Netzbetreiber in Deutschland gewann 412 000 Neukunden. Damit telefonieren 8,388 Millionen Menschen mit O2. E-Plus veröffentlicht seine Zahlen am 9. August.

Von den deutschen Vodafone-Kunden nutzten 5,2 Millionen das Multimediaportal „Vodafone Live“, das um 344 000 Kunden zulegte. Die Zahl der UMTS-Handys stieg im ersten Quartal um 170 000 auf 528 000.

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