Zahlen fürs zweite Quartal
Notebook-Boom rettet Intel nicht vor Anlegerwatsche

Intel hat im zweiten Quartal von der regen Nachfrage nach Notebooks profitiert und Umsatz und Gewinn im Rahmen der Prognosen gesteigert - aber die Hoffnungen auf noch bessere Ergebnisse enttäuscht. Der Weltmarktführer bei Computerchips schob die Schuld auf Produktionsengpässe.

HB SAN FRANCISCO/MÜNCHEN. Ein Drittel seines Umsatzes im PC-Geschäft machte Intel im zweiten Quartal mit besonders energiesparenden Prozessoren für Notebooks. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dagegen verlieren Prozessoren für Desktop- und Server-Computer an Wichtigkeit für den US-Konzern. Waren im Vorjahreszeitraum noch 73 Prozent der produzierten Computerherzen für Standrechner gedacht, sank der Anteil nun auf zwei Drittel.

Insbesondere in Deutschland gehe die Richtung ganz klar hin zu mobilen Computern, sagte am Mittwoch der Deutschland-Chef von Intel, Hannes Schwaderer. Deutschland habe hier sogar eine weltweit führende Stellung. „Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen so hohen Anteil mobiler PCs“, sagte er. Dabei würden überwiegend höherklassige Laptops verkauft.

Doch auch im Rest der Welt lief das Geschäft gut. Im zweiten Quartal sei der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 15 Prozent auf 2,03 Milliarden Dollar oder 33 Cent je Aktie gestiegen, teilte Intel am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz kletterte von 8,0 auf 9,2 Milliarden Dollar. Die Zahlen entsprachen genau den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Die zeigten sich dennoch enttäuscht, war es Intel in fünf der vergangenen sieben Quartale doch gelungen, die Erwartungen der Börsianer zu übertreffen.

Seite 1:

Notebook-Boom rettet Intel nicht vor Anlegerwatsche

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%