Zahlen fürs zweite Quartal und das erste Halbjahr
EM-TV macht immer noch Miese

Das Münchener Medienunternehmen EM-TV ist im zweiten Quartal zwar noch nicht aus den roten Zahlen herausgekommen, hat seinen Verlust aber zumindest verringert.

HB MÜNCHEN. Unter dem Strich blieb von April bis Juni ein Minus von 2,2 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Ohne die Effekte aus der Abwicklung der Beziehungen zum insolventen Kirch-Konzern hatte EM-TV im Vorjahr ein Minus von 5,9 Millionen Euro ausgewiesen.

EM-TV setzte im zweiten Quartal mit 49,5 Millionen Euro rund 16 Prozent weniger um als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr belief sich der Umsatz auf 100,4 Millionen Euro und damit 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigte die im Kleinwertesegment SDax gelistete EM-TV. Demnach soll der Umsatz zumindest um einen einstelligen Prozentsatz steigen, vor Steuern soll das Ergebnis ohne Sonder- und Einmaleffekte positiv sein.

Im ersten Halbjahr lag der Gewinn vor Steuern bei 2,1 Millionen Euro. „Mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres hat EM.TV eine gute Grundlage, um die wirtschaftlichen Ziele für das Gesamtjahr 2005 zu erreichen“, sagte EM-TV-Chef Werner Klatten.

Die Ergebnisaussage stünde aber nach wie vor unter dem Vorbehalt von möglichen Anlaufkosten oder Investitionen in Zusammenhang mit einem Einstieg in das Geschäft mit Sportwetten, hieß es im Zwischenbericht. Es würden verschiedene strategische Optionen geprüft, eine Entscheidung solle in der zweiten Jahreshälfte fallen, bekräftigte EM-TV. Von dem Wettgeschäft erhofft sich nicht nur EM-TV - Besitzer des deutschen Sportfernsehens DSF - hohes Umsatz- und Renditepotenzial. Auch der Bezahlsender Premiere bietet seit dem 1. August einen Wettkanal an.

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