Zahlenfürs dritte Quartal
Pixars Phantasiewelten lassen Kasse klingeln

Das US-Trickfilmstudio Pixar hat mit einem Gewinnsprung von 16 Prozent im dritten Quartal die Experten verblüftt. Ob es weiter aufäwrts geht, hängt nun aber nicht zuletzt von einem neuen Vertrag mit Partner Disney ab.

LOS ANGELES. Seinen Reingewinn bezifferte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss auf 27,4 Millionen Dollar oder 22 Cent je Aktie. Branchenexperten hatten im Schnitt mit einem Netto-Ertrag von lediglich 11 Cent pro Anteilsschein gerechnet. Auch beim Umsatz überraschte Pixar mit plus von 3 Prozent auf 45,8 Millionen Dollar die Erwartungen, die im Schnitt bei 31 Millionen Dollar gelegen hatten.

Das Unternehmen stellte für das laufende Vierteljahr einen Gewinn zwischen 13 und 17 Cent je Aktie in Aussicht. Mit Blick auf die Verhandlungen über eine Verlängerung der Vertriebspartnerschaft mit dem Medienkonzern Walt Disney sprach Pixar von vertieften Gesprächen.

Pixar-Chef Steve Jobs - der gleichzeitig Apple leitet - erklärte, sein Unternehmen habe bereits mit der Vermarktung des Films „Cars“ begonnen - der letzte Pixar-Film während des derzeitigen Vertriebsabkommens mit Disney. Die Partnerschaft läuft nunmehr seit 1995 und hat beiden Unternehmen mit Filmen wie „Findet Nemo“ und „Die Unglaublichen“ hohe Einnahmen verschafft. Der Vertrag läuft im Sommer aus. Pixar strebt an, seinem Vertriebspartner künftig eine Pauschale zu zahlen, anstatt ihn wie bisher an den Einnahmen zu beteiligen.

Die Aktien von Pixar reagierten nachbörslich mit einem Kurssprung von fast 10 Prozent auf die Quartalszahlen und wurden für 55,81 Dollar gehandelt.

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