Zahlreiche Interessenten aus dem Rennen geworfen
HP übernimmt IT-Tochter von Thyssen-Krupp

Der Investitionsgüterkonzern Thyssen-Krupp hat seine IT-Tochter Triaton an den US-Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard (HP) verkauft. Mit dem Erwerb weite HP sein Dienstleistungsangebot in Deutschland aus, teilte das Unternehmen am Montag mit.

HB FRANKFURT/BÖBLINGEN. Eine Kaufvereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, Aufsichtsräte und Wettbewerbsbehörden müssen die Transaktion noch genehmigen.

Neben dem Verkauf werde Thyssen-Krupp mit Triaton einen siebenjährigen Rahmenvertrag abschließen, der die Basis für eine langfristige Kundenbeziehung zu den Thyssen-Krupp-Unternehmen bilde, teilte Thyssen-Krupp am Montag mit. „Triaton und Thyssen-Krupp werden von dem breiten Produkt- und Serviceangebot von Hewlett Packard als Technologieführer und weltweit tätigter IT-Anbieter profitieren“, sagte Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz.

Angaben zum Verkaufspreis von Triaton machte der Konzern nicht. An der lukrativen Triaton waren zuletzt fast alle großen IT-Unternehmen interessiert - neben HP auch IBM und die französische Cap Gemini. Triaton erwirtschaftet nach Angaben von Thyssen-Krupp einen Umsatz von etwa 370 Mill. € und beschäftigt rund 2200 Mitarbeiter.

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