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Zahlungserinnerung: Vodafone soll in Indien zwei Milliarden Dollar Steuern nachzahlen

Für Vodafone könnte eine Steuernachzahlung in Indien teuer werden. Rund zwei Milliarden Dollar verlangen die indischen Steuerbehörden von dem Mobilfunkunternehmen. Vodafone sieht jedoch keinen Grund, das Geld zu zahlen.

Indien fordert erneut Steuernachzahlungen vom britischen Mobilfunkunternehmen Vodafone. Quelle: AFP
Indien fordert erneut Steuernachzahlungen vom britischen Mobilfunkunternehmen Vodafone. Quelle: AFP

MumbaiDie indischen Steuerbehörden lassen im Streit mit dem britischen Mobilfunkriesen Vodafone nicht locker. Das Unternehmen habe eine Zahlungserinnerung über umgerechnet zwei Milliarden Dollar erhalten, teilte Vodafone am Samstag mit. Die Forderung stehe im Zusammenhang mit dem Erwerb des indischen Mobilfunkgeschäfts von Hutchison Whampoa im Jahre 2007. Vodafone bestreitet, dass durch das Geschäft Steuerverpflichtungen angefallen sind.

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Im vergangenen Jahr hatte das Oberste Gericht in Indien zugunsten Vodafones entschieden. Seither wurde jedoch das Gesetz geändert, um eine rückwirkende Besteuerung zu ermöglichen. Nach Protesten multinationaler Konzerne wird diese Vorschrift jedoch derzeit überprüft.

 

  • 05.01.2013, 12:27 UhrBRICS

    Der indische Staat sollte im Falle der fortgesetzten Weigerung Vodafones zu drastischeren Mittel greifen, wie beispielsweise der Teilverstaatlichung/Konfiszierung von Teilen Vodafones. Nur so kapieren Multinationale Konzerne, die Länder ausbeuten, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben, wenn sie einmal mit Korruption Steuernachzahlungen etc. nicht abwenden können!

  • 05.01.2013, 19:10 Uhrmeantares

    Da haben Sie einiges nicht kapiert und scheinen in einem vergangen Zeitalter zu leben. Solche Steuernachforderungen wie von indischen Staat sind nicht legitim und basieren sich auf Geldgier des Staates.

  • 05.01.2013, 19:15 Uhrraffgier

    Irrtum, SIE haben noch nicht begriffen, dass die Zeit der fetten Renditen endgültig vorbei ist. In Indien gibt es zum Glück noch das richtige Strafmaß für zu raffgierige Unternehmer! Hoffentlich auch bald wieder hier in Deutschland!

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