Zeiten für Chiphersteller bleiben schwierig
NEC rutscht tief in die Verlustzone

HB TOKIO. Der japanische Halbleiterkonzern NEC Electronics ist im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in die Verlustzone gerutscht. Insbesondere fallende Preise und Abschreibungen hätten sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt, teilte der weltweit achtgrößte Chip-Hersteller am Dienstag mit. Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnete NEC Electronics nicht mit schwarzen Zahlen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zum 31. März sei ein Netto-Verlust von 98,2 Mrd. Yen (rund 692 Mill. Euro) verzeichnet worden, erklärte das Unternehmen, das zu 70 Prozent im Besitz des Elektronikkonzerns NEC ist. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 16 Mrd. Yen verbucht worden. Der Verlust kam wenig überraschend, zumal der Mutterkonzern in der vergangenen Woche seine Gewinnschätzung für das abgelaufene Geschäftsjahr um fast 80 Prozent reduziert hatte. Als Grund nannte NEC umfangreiche Rückstellungen seiner Halbleiter-Tochter im Zusammenhang mit erwarteten Wertberichtigungen und Gerichtskosten.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2007 erwartet NEC Electronics einen Nettoverlust von fünf Mrd. Yen. Die Markterwartungen liegen bei durchschnittlich 1,37 Mrd. Yen Verlust. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten die Aktien des Chipherstellers gegen den Trend rund vier Prozent verloren.

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