Zeitungsbericht
Siemens verhandelt mit Motorola

Siemens verhandelt nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mit dem US-Konzern Motorola über den Verkauf seiner kriselnden Kommunikationssparte Com.

HB FRANKFURT. Eine Option in den Gesprächen zwischen hochrangigen Managern sei die Abspaltung der kompletten Sparte, berichtete die Zeitung am Samstag vorab ohne Angabe von Quellen. Motorola habe mehrfach bei Siemens angefragt, um den profitablen Geschäftsbereich Mobilfunknetze zu übernehmen.

Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld sei jedoch daran gelegen, im Paket auch verlustreiche Teile der Sparte loszuwerden, hieß es. Ein Sprecher von Siemens wollte sich am Samstag nicht zu dem Bericht äußern.

In der Vergangenheit war mehrfach in Medien berichtet worden, dass Siemens die Sparte aufspalten und Teile einzeln verkaufen wolle. Der gebeutelte Bereich Com ist weit davon entfernt, die von Siemens-Konzernchef Kleinfeld verlangte Rendite zu erwirtschaften. Mit dem Verkauf der wichtigsten Konzernsparte entspräche Kleinfeld den Forderungen wichtiger Siemens-Investoren, hieß es.

Dem Bericht zufolge rechnen Siemens-Aufsichtsräte damit, dass schon in der Sitzung des Gremiums am 26. April die Zukunft von Com zur Sprache kommt. Der Bereich hat den Angaben der Zeitung zufolge 55 000 Mitarbeiter und setzte zuletzt 13 Milliarden Euro um.

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