Zeitungsinsolvenz
Frankfurter Rundschau bietet Solidaritäts-Abo an

Nach ihrem Insolvenzantrag wollen etliche Sympathisanten der Zeitung helfen. Für diese Personen bietet die FR nun ein Solidaritäts-Abo an. Unterdessen vermutet die FDP hinter der Insolvenz einen politischen Skandal.
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Düsseldorf, Frankfurt/MainDie angeschlagene „Frankfurter Rundschau“ (FR) will mit einem dreimonatigen Solidaritäts-Abo Leser an sich binden. Damit reagierte die Zeitung nach eigenen Angaben auf Zuschriften von Abonnenten und Sympathisanten, die dem krisengeschüttelten Traditionsblatt helfen wollen.

Die Abos trügen dazu bei, die Auflage zu stabilisieren, damit die Zeitung attraktiv für Anzeigenkunden bleibe, wird der Gesamtleiter Vertrieb und Logistik im Druck- und Verlagshaus Frankfurt, Reinhard Seinsche, in dem Blatt (Samstag) zitiert. Das Solidaritäts-Abo kostet wie andere FR-Abos auch je nach Ausgabe monatlich rund 37 Euro.

Der „FR“-Verlag hatte am vergangenen Dienstag Insolvenzantrag gestellt. Findet sich kein Käufer oder kein neues Geschäftsmodell für das linksliberale Blatt, müsste der Betrieb spätestens Ende Januar 2013 eingestellt werden. Der Verlag gehört dem Kölner Medienhaus M. DuMont MDS und der SPD-Medienholding DDVG.

Unterdessen vermutet FDP-Generalsekretär Patrick Döring hinter der Insolvenz der FR einen Polit-Skandal. „War der SPD-Anteil im Jahr 2006 wirklich fast 39 Millionen Euro wert? Oder handelt es sich um verdeckte Parteienfinanzierung?“, sagte Döring, wie die „Wirtschaftswoche“ am Samstag vorab berichtet.

Döring zufolge hat die SPD-Medienholding ddvg bei der Übernahme der FR 950 Mitarbeiter entlassen, das Betriebsgrundstück zugunsten der FR versilbert und dann einen 50-Prozent-Anteil für 38,9 Millionen Euro an die Kölner Mediengruppe Dumont verkauft.

Die SPD habe demnach über 30 Millionen Euro „auf dem Rücken der bereits entlassenen und der nun zitternden FR-Belegschaft“ verdient. „Warum nimmt die SPD nicht ihren damaligen Erlös, um die FR zu retten?“, so Döring weiter.

 
Agentur
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  • am besten Zwangsabo für SPD- und Grüne-Mitglieder. Die haben es nicht besser verdient. Und die Redakteure der FR alle zur TAZ. Dort stehen Sie dann als Reservepool für Spiegel, Zeit, ARD und ZDF zur Verfügung.

  • Ich denke, DuMont kann nicht mehr ohne weiteres die Verluste von der FR ausgleichen. 2012 soll die FR allein 16 Mio Miese machen. Daher wurde die FR in die Insolvenz geschickt. Der Insolvenzverwalter dürfte die verbilligten Bordexemplare einstellen. Die Auflage dürfte sinken, damit auch die Anzeigenerlöse. Ein paar wenige Soli Abos werden das auch nicht ausgleichen können.

    Spätestens Ende Januar gibt es keine gedruckte FA mehr.

  • gläubiger ,arbeitnehmer,sozialkassen,arbeitsamtund finanzämter werdeen geprellt,weil die milliardenschwere SPD besitzgesellschaft sich aus der verantwortung stiehlt,indem diese keine liquidation der FR durchführt.

    eine rüchsichtslose und verantwortungslose vorgehensweise und peinliches schweigen ihrer untergliederungen und deren wortmächtigen gabriels

    auch die gewerkschaften halten die klapppe,ebenso die linspartei,die grünen,die piraten,die sozialverbände und auch spd parteichef gabriel,der erstmal seine abzocker zur ordnung rufen soll ,bevor er die schweizer banken jagen will,der bewegliche oberste globalisierte parteisoldat

    die sozen sollten sich ein beispiel an schlecker,alfons nehmen,den sie immer kritisierten ,der jedoch wie ein mann mit seinem vermögen für seine pleiteeinsteht.

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