Zielgruppe zu klein
Springer plant keine eigene Sportzeitung mehr

Der Medienkonzern Axel Springer hat sich gegen den Start einer eigenen Sportzeitung entschieden. Die Zielgruppe habe sich als zu klein erwiesen, sagte ein Manager in einem Interview.

HB BERLIN. Die Axel Springer AG wird die für August geplante wöchentliche Fußballzeitung «Sport Live» nicht auf den Markt bringen. Das sagte Christian Nienhaus, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Bild, dem Branchen-Nachrichtendienst «Kontakter».

«Sport Live» sei zwar bei der Kernzielgruppe der sehr sport- und fußballinteressierten Männer «hervorragend angekommen», so Nienhaus. Diese Gruppe sei aber «deutlich kleiner», als aufgrund von Marktforschungsergebnissen vermutet worden war.

Einige Elemente aus dem Blatt, das im Mai im Saarland, in Bremen und Dortmund getestet wurde, sollen dennoch weiterleben. Dem Bericht zufolge sollen sie von den Springer-Blättern «Bild am Sonntag» und «Sport Bild» aufgegriffen werden. Welche Ideen das sein werden, ließ Nienhaus offen. Er meinte lediglich, bei «Bild am Sonntag» sei ohnehin geplant, den Sportteil um bis zu neun Seiten zu erweitern.

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