Zu geringe Zustimmung zum Rettungsplan: EM.TV droht das Aus

Zu geringe Zustimmung zum Rettungsplan
EM.TV droht das Aus

Die EM.TV & Merchandising AG verlängert die Frist, in der ihre Gläubiger der Umstrukturierung einer Wandelanleihe zustimmen können, die für das Unternehmen überlebensnotwendig ist.

HB MÜNCHEN. Bisher haben nur gut 88 Prozent der Anleihegläubiger dem Rettungskonzept zugestimmt, teilte EM.TV am Freitag in München mit. Daher werde die Annahmefrist für die Besitzer der Anleihen bis zum 13. Februar verlängert Notwendig ist eine Annahmequote von 97,5 Prozent. Andernfalls droht die Insolvenz. Ursprünglich wäre die Frist an diesem Freitag ausgelaufen.

Eigentlich müsste EM.TV im kommenden Jahr die Wandelanleihe über 469 Mill. Euro zurückzahlen. Dieses Geld hat das Unternehmen nicht. Daher sollen die Besitzer der Anleihe auf die Rückzahlung verzichten und im Rahmen einer komplizierten Konstruktion die Mehrheit an EM.TV übernehmen. Die Aktionäre sollen dem Sanierungsplan in der kommenden Woche auf einer Hauptversammlung zustimmen.

Die institutionellen Besitzer der Anleihe hätten der Umwandlung nahezu vollständig zugestimmt, sagte ein EM.TV-Sprecher. Es sei klar gewesen, dass es mühsam werde, den Restbestand bei Kleinanlegern einzusammeln. Nach der Fristverlängerung könnten die Banken noch einmal auf die betroffenen Kunden zugehen. EM.TV sei zuversichtlich, dass die notwendige Quote erreicht werde. Notfalls könne die Frist auch noch einmal verlängert werden.

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