Der neue Chef des DSL-Anbieters Hansenet, Carlos Lambarri, bereitet das mit der Marke "Alice" bekannte Unternehmen nach einem Zeitungsbericht auf eine Fusion oder einen Verkauf vor.
HB FRANKFURT. Mit dem Konkurrenten Versatel
seien erste Gespräche über eine "Fusion unter Gleichen" geführt worden, berichtete die Tageszeitung "Die Welt" am Donnerstag unter Berufung auf Branchenkreise. Käme diese Fusion nicht zustande, stünde die spanische Telefonica
als Käufer bereit. Telefonica
ist in Deutschland mit dem Mobilfunkanbieter O2 vertreten. Versatel
lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Von Hansenet gab es zunächst keinen Kommentar.
Telecom Italia
hatte den Chefsessel ihrer deutschen Tochter Hansenet im Mai mit Lambarri neu besetzt. Er trat die Nachfolge von Harald Rösch an, der dem Unternehmen fast fünf Jahre lang vorstand. Die "Welt" zitierte eine mit dem Vorgang vertraute Person mit den Worten: "Lambarri kehrt mit dem eisernen Besen."


