Zwei Anträge verliefen erfolglos: Telekom will die Preise für vermietete Telefonanschlüsse erhöhen

Zwei Anträge verliefen erfolglos
Telekom will die Preise für vermietete Telefonanschlüsse erhöhen

Die Deutsche Telekom hat bei der Regulierungsbehörde eine Anhebung der Preise beantragt, zu denen Konkurrenten von dem Konzern die Leitungen für den Zugang zu den Haushalten anmieten.

HB BONN. Die Deutsche Telekom hat bei der Regulierungsbehörde eine Anhebung der Preise beantragt, zu denen Konkurrenten von dem Konzern die Leitungen für den Zugang zu den Haushalten anmieten. Der Antrag sei am Donnerstag bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post eingereicht worden, sagte ein Konzernsprecher.

Das monatliche Entgelt für diese Teilnehmeranschlussleitungen soll dem Antrag zufolge von bisher 11,80 Euro auf 17,40 Euro steigen. Das Bonner Unternehmen muss sich alle zwei Jahre die Teilnehmeranschluss-Gebühren von der Behörde genehmigen lassen und hatte bereits 2001 und 2003 erfolglos eine Anhebung auf 17,40 Euro beantragt. Das Unternehmen begründete die geplante Verteuerung damit, dass die bisherigen Gebühren bei weitem nicht die tatsächlichen Kosten widerspiegelten.

Mit der Vermietung von Teilnehmeranschlussleitungen soll der Wettbewerb im Festnetzgeschäft forciert werden. Ende 2004 hatten Telekom-Konkurrenten rund zwei Mill. Anschlüsse gebucht. Nach Einschätzung der Regulierungsbehörde werden die Wettbewerber in diesem Jahr eine Million weitere Anschlüsse bei dem Bonner Konzern anmieten.

Die Entscheidung der Regulierungsbehörde soll bis Ende April fallen, da die neuen Entgelte am 1. Mai in Kraft treten sollen. Ein Behördensprecher bestätigte den Eingang eines Antrags zunächst nicht.

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