Zweijährige Durststrecke beendet
Philips ist wieder in der Spur

Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Massive Kosteneinsparungen und verbesserte Ergebnisse in allen Geschäftsbereichen sollen dies 2003 ermöglicht haben.

HB AMSTERDAM. Europas größter Hersteller von Unterhaltungselektronik gab am Dienstag für das abgelaufene Jahr einen Netto-Gewinn deutlich über den Expertenerwartungen bekannt. Grund für die starke Entwicklung seien vor allem Kosteneinsparungen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro sowie das starke Weihnachtsgeschäft gewesen. Der Umsatz sank belastet vom schwachen Dollar, allerdings weniger stark als erwartet. Für 2004 zeigte sich Philips-Chef Gerard Kleisterlee zuversichtlich, verzichtete aber auf konkrete Geschäftsprognosen für das laufende erste Quartal. Analysten und die Börse nahmen Zahlen und Ausblick positiv auf.

„Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Schwung zu erhalten, während wir im Verlauf von 2004 stetig unsere Gewinne verbessern“, sagte Kleisterlee. „Unsere Ausgangslage zum Erreichen unserer Ziele ist so gut wie noch nie.“ Für das laufende Jahr prognostizierte er einen Umsatz von mehr als 30 Mrd. €.

Zum Erzielen des Gewinns im abgelaufenen Jahr trug den Angaben nach auch eine geringer als erwartete Steuerlast bei. 2003 habe der Nettogewinn 695 Mill. € betragen nach einem Rekordverlust von 3,2 Mrd. € im Vorjahr, teilte Philips nit. Analysten hatten lediglich mit 537 Mill. € Gewinn gerechnet. Der Umsatz fiel auf 29,04 Mrd. € von 31,82 Mrd. €. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang auf 28,44 Mrd. € gerechnet.

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