Zweites Quartal
Tele Atlas ist nicht so schlecht wie gedacht

Der vor der Übernahme durch Tomtom stehende Anbieter von digitalen Landkarten Teleatlas hat im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert und die Expertenerwartungen teilweise übertroffen.

dpa-afx HERTOGENBOSCH. Der Umsatz sei von 60 auf 72,8 Mill. Euro gestiegen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag im niederländischen Hertogenbosch mit. Analysten hatten mit 68,6 bis 74 Mill. Euro gerechnet.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte von 7,3 auf 12,2 Mill. Euro zu. Hier hatten die Experten mit einen weiten Spanne von 7,5 bis 12,6 Mill. Euro gerechnet.

Unterm Strich verzeichnete Tele Atlas einen Fehlbetrag von 1,2 Mill. Euro nach plus 4,5 Mill. Euro vor einem Jahr. Damit fiel der Verlust erheblich geringer aus als von Analysten mit minus 2,3 bis mins 7,2 Mill. Euro befürchtet. Im Vorjahresquartal hatten die Niederländer von einem hohen steuerlichen Einmaleffekt profitiert.

Tele Atlas bekräftige die Ziele für das Gesamtjahr. Für 2007 rechnet Tele Atlas weiter mit einem Umsatz von 315 Mill. Euro. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern stellen sie drei Mill. Euro in Aussicht, beim bereinigten Ebitda 65 Mill. Euro.

Wegen der anstehenden Übernahme durch Tomtom hob Tele Atlas die Prognose für die Zeit nach 2007 an. Danach soll der Umsatz jährlich um mehr als 20 Prozent zulegen. Der Hersteller von Navigationsgeräten Tomtom hatte vor kurzem eine Barofferte über 21,25 Euro je Aktie für Tele Atlas angekündigt.

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