Zwischenbericht zum zweiten Quartal
Intel: „Die Nachfrage fühlt sich gut an“

Die Produktion bei Intel läuft auf vollen Touren. Das Geschäft brummt. Entsprechend hat der Chip-Hersteller seine Prognose angehoben.

HB SAN FRANCISCO. Es werde nun im laufenden zweiten Quartal ein Umsatz in der Spanne von 9,1 Milliarden bis 9,3 Milliarden Dollar erwartet, teilte der Branchenprimus am Donnerstag in einem Zwischenbericht mit. Im April hatte Intel Erlöse zwischen 8,6 Milliarden und 9,2 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Intel ist nach National Semiconductor und Texas Instruments damit der dritte Chiphersteller, der in jüngster Zeit positive Zahlen und Erwartungen vorgelegt hat. Chip-Ausrüster Applied Materials hatte in die gleiche Kerbe geschlagen.

Intel-Finanzchef Andy Bryant machte eine weltweit starke Nachfrage nach Computerprozessoren für den Anstieg verantwortlich. Bei Laptop-Chips liege die Nachfrage über den optimistischsten Erwartungen, sagte er. In einigen Fälle komme Intel nicht hinterher. „Die Nachfrage fühlt sich gut an“, sagte Bryant. „So einfach ist das.“ Die Umsatzentwicklung bei Intel ist stark vom PC-Markt abhängig. Dessen größter Wachstumstreiber wiederum ist gegenwärtig das Geschäft mit tragbaren PCs.

Intel-Aktien reagierten im nachbörslichen Handel mit Abschlägen. Sie fielen zunächst auf 27,28 Dollar nach einem Schlusskurs von 27,70 Dollar im offiziellen Handel an der Nasdaq. Händler sagten, es sei wohl vielfach ein Anstieg erwartet worden, der über den angekündigten Erwartungen der Analysten gelegen habe.

Intel-Aktien haben seit April aber um etwa 25 Prozent zugelegt. Sie sind unter anderem von der Nachricht beflügelt worden, dass der Computerhersteller Apple seine Maschinen ab dem kommenden Jahr mit Intel-Chips ausrüsten wird.

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