Zwischenbilanz
AMD verfehlt trotz Umsatzschub eigene Prognose

Der amerikanische Chip-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat trotz einer kräftigen Umsatzsteigerung im abgelaufenen 2. Quartal die eigenen Erwartungen und die Prognosen der Analysten verfehlt.

dpa-afx SUNNYVALE. Die Erlöse seien nach vorläufigen Berechnungen um 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,22 Mrd. Dollar geklettert, teilte die Gesellschaft am Donnerstagabend (Ortszeit) in Sunnyvale (US-Bundesstaat Kalifornien) mit.

Der zweitgrößte Chip-Produzent selbst hatte mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorquartal gerechnet. Tatsächlich sackte der Umsatz um neun Prozent gegenüber dem ersten Quartal ab. Die von Thomson Financial befragten Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 1,31 Mrd. Dollar erwartet.

AMD setzt Marktführer Intel mit neuen und schnelleren Computer-Chips unter Druck und kann damit seinen Marktanteil ausbauen. So hatte im Mai der weltgrößte PC-Hersteller Dell Computer bekannt gegeben, dass künftig auch AMD-Chips in hochwertige Rechner verwendet würden. Intel senkte daraufhin die Preise, um den Verlust von Marktanteilen zu begrenzen.       AMD will am 20. Juli seine vollständigen Zahlen für die Monate April bis Juni vorlegen./

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