Zwischenbilanz: NEC spart sich reich

Zwischenbilanz
NEC spart sich reich

Der japanische Elektronik-Konzern NEC hat im vergangenen Quartal seine Kosten in den Bereichen Mobiltelefone und Mikrochips gesenkt. Nicht zuletzt deswegen stieg der Gewinn.

HB TOKIO. Operativ verdiente das Unternehmen im dritten Quartal mit 35 Mrd. Yen (225 Mill. Euro) 47 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz ging indes um 7 Prozent auf 1,096 Billionen Yen zurück. Für das Gesamtjahr senkte der Konzern zudem seine Absatz-Prognose für Handys von 6 auf 5,5 Mill. Stück. An seiner Gewinn-Prognose von 100 Mrd. Yen hält NEC jedoch fest.

NEC hatte die Investoren im vergangenen Jahr verschreckt, als es gleich drei Mal seine Geschäftszahlen ändern musste. Im November hatte der Konzern erklärt, wegen eines schwachen Mobilfunk-Geschäfts und neuer Bilanzstandards habe sich der Verlust im Halbjahr mehr als verfünffacht. Zugleich wurde die Gewinnprognose für das Gesamtjahr um 64 Prozent gesenkt. Dies sei vor allem auf die Umstellung in der Buchhaltung auf neue japanische Standards zurückzuführen, hatte es geheißen. NEC musste die Standards von US-Regeln auf japanische Bilanzvorgaben ändern, da der Konzern eigenen Angaben zufolge Fristen der US-Behörden nicht eingehalten hatte.

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