Zwischenbilanz
Sanierung bei Sony greift

Vor einem Jahr steckte Sony noch tief in den roten Zahlen, die Sanierung des Unterhaltungselektronik-Konzerns lief gerade an. Inzwischen hat sie gegriffen und die Bilanz fürs erste Quartal sieht erfreulich aus.

HB TOKIO. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2006/2007, das am 31. März endet, 32,3 Mrd. Yen (219 Mill. Euro). Das teilte Sony am Donnerstag in Tokio mit. Im Vorjahreszeitraum waren es minus 7,3 Mrd. Yen gewesen. Das operative Ergebnis erhöhte sich auf 27,05 Mrd. Yen im Vergleich zu minus 6,6 Mrd. Yen ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 11,2 Prozent auf 1,74 Billionen Yen. Vor allem der rege Verkauf von LCD-Fernsehern habe zu dem positiven Ergebnis beigetragen, berichtete Sony.

Im Filmbereich kletterte der Umsatz dank des Kinoerfolgs „The Da Vinci Code“ um 41,8 Prozent. Dagegen sackten die Erlöse im Spielegeschäft wegen schwacher Verkäufe der in die Jahre gekommenen Spielekonsole Playstation 2 und der dazugehörigen Software um 29,1 Prozent ab. Hier steht jedoch schon der Nachfolger Playstation 3 in den Startlöchern. Sie soll passend zum Weihnachtsgeschäft herauskommen.

Die Sanierung von Sony ist weit fortgeschritten: Mehr als die Hälfte der geplanten 10 000 Stellen sind abgebaut, 9 von 11 Fabriken geschlossen. Im laufenden Jahr sinken die Restrukturierungskosten auf fast ein Drittel. Das wichtige Elektronikgeschäft, dass zwei Drittel des Umsatzes ausmacht, soll im Gesamtjahr nun auch ohne Sondereffekte wieder Gewinne schreiben.

Für das Gesamtjahr hob Sony seine Prognosen an. Erwartet wird nun ein operativer Gewinn von 130 Mrd. Yen statt bisher 100 Mrd. Yen.

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