Zwischenbilanz: Software AG übertrifft die Erwartungen

Zwischenbilanz
Software AG übertrifft die Erwartungen

Der nach SAP zweitgrößte deutsche Softwarehersteller Software AG hat die Umsatzerwartungen im vierten Quartal übertroffen und die Prognosen für 2006 bekräftigt.

dpa-afx FRANKFURT/DARMSTADT. Wie das im TecDax notierte Unternehmen am Freitag mitteilte, stieg der Umsatz von 112,8 auf 123,6 Mill. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 119,7 Mill. Euro gerechnet. Mit Lizenzen setzte das Unternehmen 43,4 Mill. Euro um nach 36,6 Mill. Euro vor einem Jahr. Analysten hatten hier 40,14 Mill. Euro erwartet.

Der Softwarehersteller bekräftigte die Prognosen für das laufende Jahr. 2006 soll der Umsatz hauptsächlich getragen von Lizenzen um zehn Prozent steigen. Händler bewerteten in einer ersten Reaktion die Zahlen als weitgehend wie erwartet.

Das Darmstädter Unternehmen verdiente im vierten Quartal vor Zinsen und Steuern 28,9 Mill. Euro nach 23,6 Mill. Euro vor einem Jahr. Damit blieb Software AG geringfügig hinter der Analystenschätzung von 29,3 Mill. Euro zurück. Unterm Strich steigerte das Unternehmen den Überschuss von 15,3 auf 18,8 Mill. Euro und schrammte damit nur knapp an der Expertenprognose von 18,9 Mill. Euro vorbei.

Im vierten Quartal und im Gesamtjahr profitierte Software AG von einer positiven Entwicklung beider Geschäftsbereiche und der verstärkten Vertriebsorganisation. "Die Zahlen für 2005 zeigen, das wir in der Lage sind, sowohl die Wachstumschancen bei XML Business Integration als auch das vorhandene Potenzial im Bereich ETS zu nutzen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Streiblich. Die Software AG bietet Produkte und Dienstleistungen rund um serviceorientierte IT-Infrastrukturen an. Die Darmstädter sind in den beiden Geschäftfeldern Enterprise Transaction Systems (ETS) und XML Business Integration tätig.

Die operative Marge verbesserte sich 2005 von 20,4 auf 22,0 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um 14,9 Prozent auf 96,4 Mill. Euro zu. Der Umsatz erhöhte sich von 411,4 auf 438 Mill. Euro. Davon waren gingen im vergangenen Jahr 131,6 Mill. Euro auf Lizenzen zurück nach 114,2 Mill. Euro ein Jahr zuvor. Bereinigt um außerordentliche Erträge im Vergleichsjahr 2004 stieg der Überschuss von 53,2 auf 61,8 Mill. Euro. Auf die einzelne Aktie gerechnet legte der Gewinn von 1,95 auf 2,24 Euro zu.

Die Marge verbesserte Software AG dank effektiven Kostenmanagements und der Ausweitung der Produktpalette. Für dieses Jahr peilt das Unternehmen weiterhin eine Ebit-Marge zwischen 21 und 23 Prozent an.

Investitionen flossen 2005 in neue Produkte, den Ausbau von Vertrieb und Marketing sowie in die Übernahme mehrerer Unternehmen. Dazu zählen der israelische Integrationstechnik-Anbieter Sabratec, APS, eine Vertriebsgesellschaft für Lateinamerika sowie Casabac Technologies, eine deutsche Firma für webfähige Unternehmensanwendungen.

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