Zwischenbilanz
Springer verdient bestens an Anzeigen

Das Anzeigengeschäft beim Verlagskonzern Axel Springer hat in den ersten neun Monaten floriert. Hinzu kommt ein fortgesetzter Sparkurs. Beides schlägt sich in der Zwischenbilanz positiv nieder.

HB FRANKFURT. Der Überschuss sei um 10,9 Prozent auf 173,3 Mill. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Der Umsatz lag mit 1,736 Mrd. Euro den Angaben zufolge erwartungsgemäß unter dem Vorjahreswert. Von Januar bis September 2005 waren es 1,766 Mrd. Euro gewesen. Ursache des Rückgangs sei die Ausgliederung des Tiefdruckgeschäfts in den zusammen mit Bertelsmann gehaltenen Konzern Prinovis, hieß es.

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner bekräftigte die Ziele für das Gesamtjahr. Er hatte die Ziele Ende Juli angehoben. Demnach erwartet der Vorstand für dieses Jahr einen operativen Gewinn auf Vorjahresniveau oder leicht darüber bei einem leicht sinkenden Umsatz.

Die Vertriebs- und Anzeigenerlöse legten im bisherigen Jahresverlauf von 1,587 auf 1,610 Mrd. Euro zu. Daran hätten die Anzeigenerlöse mit einem Zuwachs von 3,9 Prozent einen maßgeblichen Anteil, teilte Springer mit. Zum verbesserten Ergebnis beigetragen hätten auch ein fortgesetztes Kostenmanagement und ein erhöhtes Beteiligungsergebnis.

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