Zwischenbilanz
Texas Instruments verdient an Mobiltelefon-Boom

Die starke Nachfrage nach Chips für Mobiltelefone hat Gewinn und Umsatz des US-Halbleiterkonzerns Texas Instruments (TI) im ersten Quartal kräftig in die Höhe getrieben. In dem Tempo soll es weitergehen.

HB SAN FRANCISCO. Der Nettogewinn lag bei 585 Mill. Dollar oder 36 Cent je Aktie, wie der weltgrößte Hersteller von Handy-Chips nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit lediglich 33 Cent je Aktie gerechnet. Vor einem Jahr lag der Gewinn nur bei 411 Mill. Dollar oder 24 Cent je Anteilsschein. Der Umsatz wuchs um 23 Prozent auf 3,33 Mrd. Dollar. Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 3,29 Mrd. Dollar erwartet. „Es war ein starkes Quartal und es wurde jeden Monat stärker“, sagte Finanzchef Kevin March. Die TI-Aktie legte nachbörslich fast 3,5 Prozent zu.

Experten bewerteten die Zahlen positiv. Analyst Cody Acree von Stifel Nicolaus sprach von einer soliden Bilanz und einer starken Umsatzrendite. „Die Margen und der Umsatz waren besser als befürchtet“, sagte Charlie Glavin von Needham & Co. Knappe Lagerbestände bei TI hatten in den vergangenen Monaten Sorgen geweckt, das Unternehmen könne die Nachfrage nicht bedienen und damit höhere Gewinne verpassen.

„Besonders ermutigend war das Wachstum bei Digitalen Signalprozessoren (DSP) und Halbleitern, die im Vorjahresvergleich um 32 beziehungsweise 24 Prozent zulegten“, sagte TI-Chef Rich Templeton. „Das sind die zentralen Halbleiter in der Elektronik von heute."

Für das laufende Quartal erwartet Texas Instruments nun einen Gewinn von 38 bis 43 Cent je Aktie bei einem Umsatz zwischen 3,46 und 3,75 Mrd. Dollar. Analysten haben einen Gewinn von 37 Cent je Anteilsschein und einen Umsatz von 3,47 Mrd. Dollar prognostiziert.

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