Zwischenbilanz: Yahoo stößt Anleger vor den Kopf

Zwischenbilanz
Yahoo stößt Anleger vor den Kopf

Yahoo hat im vierten Quartal 2005 beim Gewinn die Prognosen der Analysten verfehlt. Nachdem der weltgrößte Internet-Medienkonzern die Zahlen vorgelegt hatte, brach die Aktie des Unternehmens ein.

HB SAN FRANCISCO. Für das vierte Quartal gab der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn ohne Sonderposten von 247 Mill. Dollar oder 16 Cent je Aktie bekannt. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn auf vergleichbarer Basis bei 197 Mill. Dollar oder 13 Cent je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit 17 Cent je Aktie im abgelaufenen Quartal gerechnet. Im nachbörslichen Handel fielen Yahoo-Titel um 13 Prozent.

Der Yahoo-Umsatz stieg in den vier Monaten um 36 Prozent auf 1,07 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit einem Anstieg um 37 Prozent gerechnet. „Beim Umsatz lag Yahoo knapp unter den Erwartungen, bei der Rentabilität war der Abstand größer“, sagte Analyst Heath Terry von CSFB. Die schwächeren Gewinne führten einige Analysten auf höher als erwartet ausgefallene Betriebskosten zurück.

Für das erste Quartal rechnet das im kalifornischen Sunnyvale beheimatete Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,04 und 1,1 Mrd. Dollar. Die Analystenerwartungen lagen im Durchschnitt bei 1,09 Mrd. Dollar.

Im nachbörslichen Handel verloren nicht nur Yahoo-Aktien. Auch andere Internet-Werte wie Google (minus 3,3 Prozent), eBay (minus 4,6 Prozent) oder Amazon (minus 3 Prozent) gaben nach.

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